Wie kam ich zur Herstellung von Weihnachtskrippen?


Durch Zufall fand ich 1995 beim Wandern einen wunderschönen Wurzelstock, aus dem ich für mich privat eine Weihnachtskrippe fertigte. Dies bereitete mir grosse Freude. Schon bald liess mich der Gedanke nicht mehr los, auch für Andere solche Krippen herzustellen. Gedacht, getan!


Seither streife ich oft durch die Wälder im Alpstein des Appenzellerlandes, immer auf der Suche nach geeigneten Wurzeln und Wurzelstöcken. Diese Suche kann sich manchmal sehr mühsam gestalten, zumal die geeigneten Stöcke als alte, halb verfaulte Holzstücke im Wald liegen. Sich daraus eine schöne Krippe vorzustellen, fällt auch mir nicht immer leicht. Obwohl ich mit der Zeit ein geschultes Auge für die passenden Wurzelstöcke entwickelt habe, gibt es Tage an denen ich mit meinem Mann keinen brauchbaren Fund mache. An Glückstagen können es dann dafür gleich mehrere Wurzeln sein die sich als geeignet zeigen. Meine Freunde und Bekannten, welche von meinem Hobby wissen, bringen mir manchmal ebenfalls Wurzelstöcke oder Teile davon nach Hause. Wenn ich diese geeigneten Stücke erst einmal daheim habe, kann die eigentliche Herstellung beginnen.


Eine Krippe ist natürlich erst dann fertig, wenn auch die passenden Figuren dazu vorhanden sind. Diese kommen direkt von einem Holzschnitzer aus dem Grödner-Tal im Südtirol. Dies ist übrigens das bekannteste Tal der Holzschnitzer.


So bin ich zu meinem Hobby gekommen, das nun den grössten Teil meiner Freizeit ausfüllt. Es bereitet mir grosse Freude in unzähligen Stunden Arbeit die Entwicklung eines scheinbar wertlosen Holzstücks in eine schöne Weihnachtskrippe Schritt für Schritt zu beobachten.

Ursula Huber

9108 Gonten

 

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